Alles über Lederprodukte

Lederarten wie Sand am Meer

Leder kann man aus vielen verschiedenen Tierhäuten herstellen. So kommen bekannte, aber auch sehr exotische Lederarten zustande, die im verarbeiteten Zustand natürlich stark in den Preisen divergieren. Aber nicht alles, was als Leder bezeichnet wird, ist auch gleich Leder, zu den herkömmlichen und exotischen Lederarten gesellen sich zusätzlich auch noch Mischtextilien, wie beispielsweise beschichtetes Leder oder Kunstleder, das gänzlich ohne tierische Fasern auskommt.

Die bekanntesten Arten

Die Lederarten, die jeder kennt und fast jeder schon getragen hat, werden vor allem aus Kühen, Rindern, Kälbern, Schweinen, Ziegen und Schafen gefertigt. Sie werden in der Mode- und Möbelindustrie zu Sofas, Mänteln, Taschen, Schuhen und vielem anderen verarbeitet.
Exotischere Lederarten werden aus Schlangen oder Alligatoren und sogar aus Fischen, Bibern, Kängurus, Haien oder Hirschen gefertigt. Auf dem Markt sind sogar Lederarten käuflich, die aus Katzen oder Hunden hergestellt wurden, diese wurden dann in Ostasien produziert, in Europa ist die Herstellung von Leder aus Hunden- oder Katzenhäuten seit 2009 verboten.

Die Kombination machts!

Passend zum Ledermantel kann man ruhig etwas schwereren Silberschmuck tragen. Die Kombination des Ledermantels mit Silberschmuck ist zeitlos modern. Besonders gern getragen wird Schmuck aus echtem 925 Sterling Silber, dabei sind Panzerketten, Panzerarmbänder oder eine schwere Königskette besonders beliebt. Preise vergleichen und stöbern kann man nach solchen Schmuckstücken bequem und einfach in Onlineshops.

Verwendungszwecke

Zudem werden die Lederarten in ihre Verwendungszwecke unterteilt. Die Häute der genannten Lieferanten werden vor allem zu Leder verarbeitet, dass man bei der Bekleidung, Schuhen, modischen Accessoires oder bei Einrichtungsgegenständen findet.
So genannte „Fensterleder“ werden meistens aus Ziegen oder Schafhäuten gefertigt, sind besonders saugfähig und weich und ermöglichen ein streifenfreies Wischen auf Glasoberflächen. Mit ihrer Hilfe können dies poliert und von unliebsamen Flecken oder Streifen befreit werden.
Eine weitere Lederart ist das Bodenleder. Der Name lässt zuerst vermuten, dass es sich dabei tatsächlich um einen Bodenbelag handelt, der in seltenen Fällen ebenfalls aus Leder gefertigt wird, es dreht sich jedoch um die Art von Leder, die zum Herstellen von Schuhunter- und -zwischenteilen sowie Sohlen verwendet wird. Dabei wird in der Regel die Haut von den Hälsen von Rindern verwendet und in den meisten Fällen noch rohgegerbt, um eine lange Haltbarkeit zu garantieren.
In der Mode tauchen häufig zwei weitere Lederarten auf, das Lackleder und das Veloursleder. Lack zeichnet sich dabei durch eine sehr glatte Struktur aus, die zudem mit einem besonderen Film überzogen wurde, die dem Leder den glänzenden Effekt verleiht.
Beim Veloursleder wird meist die Rückseite der Tierhaut weiterverarbeitet, es bietet hohen Schutz und Atmungsaktivität, so findet man Verloursleder vor allem bei Schuhen.

Beschaffenheit

Lederarten unterscheiden sich mit ihrem Hautlieferanten auch in der Beschaffenheit. Manch Lederarten weisen eine hohe Offenheit der Poren auf, so dass sie Wasser aufsaugen können, was beispielsweise ein Vorteil für Fensterleder ist. Andere wiederum weisen geschlossene Poren auf und sind damit sehr wasserabweisend, daher werden sie vor allem in der Möbelindustrie gerne verarbeitet.
Bei Möbeln, vor allem im englischen Designbereich, taucht das Chesterfield-Leder auf, dass durch seine besondere Handwischtechnik gekennzeichnet ist. Massive Sofas werden mit dieser Lederart überzogen, die eine antike Patina aufweist. Stilistisch für diese Sofas sind außerdem die eingenähten Knöpfe, die an Rück- und Unterteil oftmals ein Rautenmuster entstehen lassen.
So mannigfaltig wie die Lederarten sind, so vielfältig sind auch ihre Einsatzgebiete. Durch Qualitätsmerkmale in vielen Bereichen liefern sie die beste Lösung für den Gebrauch in ebenso vielen Bereichen. Geht es um exotische Lederarten, sollte der Käufer jedoch auf der Hut sein, kein Leder zu kaufen, dass eventuell sogar von vom Aussterben bedrohten Tieren stammt.

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